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10. Todestag von Elmar Wolf (14.08.1939-08.11.2016)



Elmar Wolf wurde am 14. August 1939 in Bann/Pfalz geboren.  Schon bald erkannte der Trompeter Ernst Wolf das Talent seines Sohnes und führte ihn bewußt an die Musik heran.

Als 14-jähriger kam Elmar Wolf an das Pfälzische Konservatorium in Kaiserslautern, wo er die Fächer Theorie und Posaune (bei Professor Julius Bötel / Soloposaunist an der russischen Staatsoper) belegte.

Seine ersten praktischen Erfahrungen machte Wolf in der Tanzkapelle des Vaters, in deren Repertoire sich unter anderem zahlreiche Original-Arrangements böhmischer Blasmusik befanden, welche ihn sofort in ihren Bann zogen und seinen weiteren Lebensweg bestimmen sollten. Die Liebe zur tschechischen Blasmusik, sowie das dahingehend umfangreiche Notenarchiv des Vaters standen von nun an ganz im Vordergrund. Er begann Noten zu sammeln und zu archivieren, wie es andere mit Briefmarken oder Münzen zu tun pflegen.

In den 60er Jahren knüpfte er auf abenteuerliche Weise seine ersten persönlichen Kontakte zu Komponisten und Musikredakteuren in der damaligen Tschechoslowakei. So war und ist er ein immer wieder gern gesehener Gast in den Häusern so berühmter Komponisten wie Karel Vacek („Du schwarzer Zigeuner“), Jaromír Vejvoda („Rosamunde“), Josef Poncar („Auf der Vogelwiese“), Antonín Borovicka („Gablonzer Perlen“), Jaroslav Skabrada („Lebensfreude“), Frantisek Manas („Jubiläumsgrüße“) u.v.a.

Nicht nur in der Böhmischen Blasmusik ist Elmar Wolf ein Meister seines Faches, auch was es sonst Wissenswertes über Prag, Brünn oder Pilsen zu berichten gibt, er kennt sich aus wie kaum ein anderer.

1975 stieg Wolf bei „Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten“ als Posaunist ein. Aufgrund seiner beispiellosen Kenntnisse und Kontakte im Bereich der Böhmischen Blasmusik  wurde er schon bald engster Vertrauter von Ernst Mosch und avancierte schließlich zum Produzenten der „Original Egerländer Musikanten“. In dieser Funktion erhielt Elmar Wolf vier Goldene und eine Platinschallplatte.

1977 gründete er den EWOTON-Musikverlag.

Im September 1989 gründete Elmar Wolf auf Anregung zahlreicher Musiker des Mosch-Orchesters der 70er/80er Jahre die „Neuen Egerländer“, mit denen er binnen kurzer Zeit beachtliche Erfolge im In- und Ausland feiern konnte:

  • die Orchester James Last und „Elmar Wolf und Die Neuen Egerländer“ sind die ersten Orchester im DDR-Fernsehen (1990).
  • Mitwirkung bei 12 Fernsehsendungen verschiedener Sendeanstalten (1992)
  • mit „Elmar Wolf und Die Neuen Egerländer“ erreicht erstmals ein Blasorchester einen

1. Platz in einer Fernsehhitparade („Schlagerparade der Volksmusik“ / 1993).

„Elmar Wolf und Die Neuen Egerländer“ werden als erstes westliches Orchester vom tschechischen    Fernsehen zu Aufnahmen nach Prag eingeladen (1995).

  • der Südwestfunk produziert ein Fernseh-Special über die „Neuen Egerländer“ und den EWOTON-Musikverlag; eine der erfolgreichsten Produktionen des SWF (1995).

 

Mittlerweile hat sich Elmar Wolf auch in der Riege der Komponisten und Textdichter einen Namen gemacht. Titel wie „Du Böhmischer Musikant“, „Wenn der Dompfaff pfeift“, „Ein Egerländer Herz“, „Allerliebstes Mädchen“ oder „Die Blasmusik gibt uns Schwung“ gehören zu den Standardwerken unzähliger Blaskapellen.

In seiner Freizeit durchwandert Elmar Wolf am liebsten mit einigen Freunden den „Pfälzer  Wald“, um im Herzen der Natur immer wieder neue Kräfte für seine vielfältigen Aktivitäten zu sammeln. 

Für sein großes Engagement und seine herausragende musikalische und verlegerische Tätigkeit wurde Wolf 1991 und 1997 mit der „Internationalen Robert-Stolz-Ehrenurkunde“ und 1996 mit dem „Lichtenburgpreis“ des Westpfälzer Musikantenlandes (eine der angesehensten Ehrungen für musikalische Verdienste in Rheinland-Pfalz) ausgezeichnet.